Kiefholzstr. 11: Fragen an Baustadtrat Rainer Hölmer

Frage Sigrun Merkle: Ist die geplant Modernisierungsmaßnahme dem Bezirksamt bekannt?

Antwort Rainer Hölmer: Nein. Weder in den Akten noch in den aktuellen Anträgen war bislang ein Vorgang bekannt.

Frage Sigrun Merkle: Wenn ja, wurde der Beschädigungsgrad der Fassaden , mit der sich eine Wärmedämmmaßnahme an einem Altbau begründen lässt, seitens des Bezirksamtes geprüft? 

Anmerkung: Die Straßenfassade ist durch eine Kasettenstruktur profiliert und hat dadurch den Charakter eines typischen Berliner Altbaus aus den 1920iger Jahren. Ist es städebaulich überhaupt zulässig, diese Optik durch Dämmmaßnahmen zu verändern? Ich halte die Einschätzung des Mieters zu den Fassaden für zutreffend. Das Haus macht insgesamt einen guten Eindruck.

Antwort Rainer Hölmer: Nach Angaben der vom Eigentümer beauftragten Baudurchführung handelt es sich bei der Baumaßnahme um Instandsetzungsmaßnahmen der Straßen- und Hoffassade. An der Hoffassade wird der durch Feuchtigkeit geschädigte Putz im Sockelbereich abgebrochen, eine Flächenabdichtung aufgetragen und die Putzflächen wieder hergestellt.

An der Straßenfassade erfolgt eine Risssanierung und Putzarbeiten an den geschädigten Balkonunterseiten. Das Fassadenbild bleibt erhalten.

Die abschließenden Beschichtungsarbeiten an der Straßen- und Hoffassade werden gem. des bestehenden Farbtons ausgeführt.

Die Instandsetzung der Fassaden kann nicht auf die Mieten umgelegt werden.

Frage Sigrun Merkle: Was unternimmt das Bezirksamt, falls die Maßnahmen nicht bekannt sind? Wird der Eigentümer sofort zum Nicht-Beginn aufgefordert?

Antwort Rainer Hölmer: Wir haben Ihre Anfrage zum Anlass genommen, den Eigentümer dahingehend anzuschreiben. Die Antwort findet sich zu Frage 2 wieder.

Frage Sigrun Merkle: Gibt es eine Zusammenarbeit mit dem Ordnungsamt in der Art, dass das Ordnungsamt neue Aktivitäten dem Stadtplanungsamt mitteilt, damit offensichtliche Modernisierungen von dem Stadtplanungsamt auf ihre ordentliche Beantragung Abwicklung geprüft werden können.

Antwort Rainer Hölmer: Nein. Zu meinem großen Bedauern fehlen schon seit Jahren die personellen Voraussetzungen für regelmäßige Baukontrollen.

Grünfläche am Lohmühlenufer in Gefahr!

Liebe Alt-Treptower+innen

das Stadtplanungsamtes möchte die bauliche Verdichtung der Grundstücke zwischen Lohmühlenstr. und Landwehrkanal ermöglich. Dies bedeutet, dass die Grundstücke mit Vorderhaus und Hinterhaus bebaut werden können und die Hinterhäuser kurz vor den japanischen Kirschen enden.
Wir als Sozialbündnis sind damit nicht einverstanden und glauben, dass wir auch im Interesse vieler Einwohner*innen Alt-Treptows sprechen.
Am Sonntag Nachmittag werden wir ab 15.00 Uhr mit einer Lichterkette den Umfang der möglichen Bebauung sichtbar machen. Wir freuen uns natürlich auf Besuch und Unterstützung aus den Nachbarkiezen, bringt gerne ein leeres Glas und ein Teelicht mit, um es in die Lichterreihe zu stellen.
Es gibt Glühwein solange der Vorrat reicht am Infotisch oben an der Schmetterlingswiese in der Nähe der Lohmühlenbrücke. Das Plakat findet ihr oben in der Anlage und die Veranstaltung ist auf nebenan.de öffentlich gestellt, so dass sie per link beworben werden kann. Das Plakat dürft ihr natürlich auch gerne ausdrucken und in eurem Hausflur aufhängen.

https://nebenan.de/feed/8766329

Es grüßt euch herzlich
das Sozialbündnis Alt-Treptow
Sigrun, Zosch, Bernd, Gerd und viele andere 🙂